Gitarre zupfen üben

Einführung zur Thematik Gitarre Zupfen Üben

Die Gitarren spielen lernen bedarf etwas Übung. Im nachfolgenden Text werden unterschiedliche Zupfmöglichkeiten aufgelistet und erörtert. Bei dem Zupfen mit den Fingern hast Du unterschiedliche Optionen bei der Wahl Deiner Fingerteile. Du hast die Option Deine Fingerkuppen oder auch Deiner Fingernägel zu benutzen. Langläufig kann man hierbei darüber philosophieren, welche Deiner genutzten Möglichkeiten am Ende akustisch besser klingt. Die Entscheidung hierbei liegt dann ganz bei Dir. Die Fingerkuppen bieten ein durchaus stabiles Saitengefühl. Sie verleihen den Tiefen und auch den Mitten des Tones ein stabiles Tongefüge. Die Fingernägel erschaffen einen klaren Ton. Die Nutzung von ihnen ermöglicht das vereinfachte Zupfen mit einer signifikant höheren Geschwindigkeit. Die Prämisse, ob Du die Fingerkuppen oder tatsächlich die Fingernägel nimmst, liegen infolge dessen ganz bei Dir.

So zupfst Du Akkorde – Die Gitarre zupfen

Der Griff wird auch als Akkord bezeichnet. Er besteht grundsätzlich aus diversen gegriffenen Tönen. Diese sind in einem Griff zusammengefasst. Es gibt ganz unterschiedliche Mengen von Griffen. Ein Akkord wird hierbei immer nach einem Muster gegriffen.

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Bezeichnungen der Musterbestandteile:

  • D = Daumen
  • Z = Zeigefinger
  • M=Mittelfinger
  • R = Ringfinger
  • K = Kleiner Finger

 

Das Standard-Picking-Muster – Die Gitarre zupfen

Das Standard Picking Muster ist eines der beliebtesten Muster, die es in diesem Bereich gibt. Es kann mit ganz unterschiedlichen Akkorden in diesem Kontext gespielt werden. Hierbei zupft der Daumen die tiefe E Saite, die A oder D-Saite, das ist in Abhängigkeit vom Akkord. Der Zeigefinger zupft hierbei grundsätzlich die G – Saite. Der Mittelfinger zupft die H-Saite sowie der Ringfinger der rechten Hand die E-Saite. Ein Zupfmuster kann vier Schläge innerhalb eines Taktes aufweisen. Das bedeutet, dass der Finger eine Viertelnote beinhaltet. In dem E-Moll, E-Dur oder G-Dur Akkord wirst du mit Deinem Daumen die entsprechenden E-Saiten zupfen. Für einen a – moll, A-Dur oder auch c-Dur Akkord musst Du mit Deinem entsprechenden Daumen die tiefe A-Seite zupfen.
Bitte stütze Deine Finger nicht irgendwo nach dem Saitenanschlag ab. Lasse die Finger in der Luft hierbei. Anfangs ist es deshalb ratsam den kleinen Finger unterhalb der Saiten auf dem entsprechenden Schlagbrett bzw. dem entsprechende Deckenboden abzustützen. Bewege die Finger entsprechend so, dass Du Sie alleine zu der Hand-Innenfläche hinziehst. Bitte vermeide es dabei, nicht die komplette Hand oder den ganzen Arm zu Hilfe zu ziehen. Später würde man diesen Fehler nicht mehr unkompliziert in Summe korrigieren können.

Bewege als nächstes die Finger in einer gleichmäßigen sowie lockeren Art. Vermeide eine Verkrampfung hierbei. Hiernach kannst Du entsprechend ein wenig schneller werden. Es ist auch denkbar, dass Du dann zu einem anderen Akkord greifen kannst. Der Zeige-, der Mittel- sowie der Ringfinger bedienen hierbei grundsätzlich immer die gleichen Saiten, G, H oder E Saite.
Achte in diesem Kontext auch auf Deinen Daumen. In der klassischen Haltung wird er etwas abgespreizt. Er schaut nach vorne. Die 3 anderen Finger wandern hierbei ganz leicht nach hinten. Es wird Dir dann hierbei erst als ungewohnt erscheinen. Das ist in diesem Zusammenhang recht normal. Erst mit etwas Übung wird sich Dein Hand- und Fingergefühl umstellen. Es wird so Stück für Stück in Dein Hand- und Fingergedächtnis übergehen. Von den anfänglichen Schwierigkeiten, solltest Du Dich also nicht negativ beeinflussen lassen.

Einzeltöne zupfen – Die Gitarre zupfen

Die Fingerkoordination und auch die Zupfbewegungen müssen jedoch ganz eindringlich eingeübt werden. Du solltest mit etwas Übung alle Töne mit den entsprechend gleichen Lautstärken und auch Geschwindigkeiten versuchen zu zupfen. Die Betonungen sowie die Hervorhebungen sind hierbei eher zweitrangig. In der kommenden Übung brechen wir einen A-Moll Akkord auf und zum Zupfen die entsprechenden Einzeltöne wieder nacheinander. Es ist an dieser Stelle recht schnell passiert, dass man hierbei einige Koordinationsschwierigkeiten innehat. Man sollte sich hierbei deshalb unbedingt um den kleinen Finger kümmern und auch auf die anderen Finger konzentrieren. Die entsprechende Tabulatur für die Einzeltöne demonstriert hierbei im Regelfall eine Wellenart. Anfangs von einer Bass-Saite weitet sich der Spielraum auf anderen Saiten in recht langsamen Schritten aus. Die Fingerkoordination ist in dem Beispiel auch viel anspruchsvoller. Es ist deshalb empfehlenswerter das Tempo aufgrund des Schwierigkeitsgrades anzupassen. Die Zupfmuster lassen sich in diesem Kontext auch mit Notenwerten spielen, die unterteilt sind. In den entsprechenden Beispielen erkennt man, dass nur 3 Finger von Nöten sind. Die entsprechenden Schwierigkeitsgrade können verringert werden.

Das Gitarre Zupfen – Fazit

Das Gitarre Zupfen in der Form des Fingerpicking bzw. Fingerstyle wird auch als Fingerzupfen genannt. Es handelt es sich hierbei um eine spezielle Spieltechnik. Diese Technik wird mit der Anschlaghand auf einer Gitarre ausgeführt. Mit dieser Form kann eine extreme Dynamik sowie Dichte in das Gitarrenspiel implementiert werden. Die Gitarre zupfen und das Gitarrenspielen ist eine Passion, die Übung bedarf, um ein sogenanntes Fingergedächtnis zu entwickeln. Man sollte sich hierbei nicht von langen Übungsabenden abschrecken lassen, denn die Erfolge kommen erst Schritt für Schritt mit ausreichend Übung.

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